3.5. Selektiver Gaußscher Weichzeichner

3.5.1. Wirkungsweise

Abbildung 17.18. Anwendungsbeispiel für das Filter »Selektiver Gaußscher Weichzeichner«

Anwendungsbeispiel für das Filter »Selektiver Gaußscher Weichzeichner«

Originalbild

Anwendungsbeispiel für das Filter »Selektiver Gaußscher Weichzeichner«

Weichzeichnen angewandt


Im Gegensatz zu den anderen Weichzeichnungsfiltern wirkt der Selektive Gaußsche Weichzeichner nicht auf alle Pixel. Er wirkt nur auf die Pixel, deren Farbe höchstens um einen definierten Wert von der Farbe der Nachbarpixel abweicht. Kontraste werden so im Bild erhalten, da die Farbdifferenz hoch an den Kontrastgrenzen ist. Das Filter kann dazu verwendet werden, den Hintergrund weichzuzeichnen, sodass der Vordergrund besser hervorsteht. Dies fügt dem Bild mit nur einer Operation eine gewisse Tiefe hinzu.

3.5.2. Filteraufruf

Dieses Filter lässt sich über das Menü FilterWeichzeichnenSelektiver Gaußscher Weichzeichner … im Bildfenster aufrufen.

3.5.3. Eigenschaften

Abbildung 17.19. Eigenschaften für das Filter »Selektiver Gaußscher Weichzeichner«

Eigenschaften für das Filter »Selektiver Gaußscher Weichzeichner«

Einstellungen, Vorschau, Ansicht teilen

Diese Optionen sind in allen GEGL-basierten Filtern vorhanden, siehe Abschnitt 2, „Gemeinsame Funktionsmerkmale“.

Aux Eingang

Falls sich ein weiteres Bild auf dem Bildschirm befindet, kann dieses als externe Eingabe verwendet werden.

Weichzeichnenradius

Hier können Sie den Radius in Pixeln angeben, der zum Berechnen des Filters verwendet wird.

Max. Delta

Mit dieser Eigenschaft können Sie die maximale Farbdifferenz im Bereich von 0 bis 255 einstellen. Ist die Differenz zu den umgebenen Pixeln höher als das Delta, wird der Pixel nicht weichgezeichnet.